1. RICHTIGE AUFBEWAHRUNG von CANNABISSAMEN
Die Samen sollen in der originellen Verpackung im Kühlschrank gelagert werden, damit sie nicht beschädigt werden und keimfähig bleiben.
Wenn Du die Samen trotzdem ausgepackt hast, sie aber noch nicht aussähen möchtest, tue sie erst in einen Druckverschlussbeutel und dann in einen hermetischen Nahrungsmittel-Behälter (z.B. Tupperdose) hinein und bewahre das Ganze ebenfalls im Kühlschrank auf.
So kann man die Samen maximal 2 Jahre lang aufbewahren und nach dieser Zeit liegt die Keimrate immer noch bei ungefähr 90%.
Wenn Du vorhast, die Samen über mehrere Jahre aufzubewahren, kannst Du sie auch einfrieren. Dabei gehst Du vor, wie oben beschrieben, und legst das Ganze ins Gefrierfach, wo die Temperatur bei -20˚C bis -25˚C liegt. Die Samen können so 10 Jahre lang aufbewahrt werden und danach liegt die Keimrate bei ungefähr 80%.
2. KEIMUNG von CANNABISSAMEN
Es gibt verschiedene Methoden, Cannabis-Samen keimen zu lassen. Samen unserer Marke darf man jedoch nicht in einem Glas voller Wasser keimen. Diese Methode ist für Samen vorgesehen, die über lange Zeit nicht richtig aufbewahrt worden sind. Ihre Schale ist dann ausgetrocknet und hart.
Unsere Samen, aber, sind frisch geerntet und sehr jung, somit ist auch ihre Schale viel zarter. Wenn Du sie ins Wasser tust, werden sie ertrinken und faulen. Einen faulen Samen erkennt man daran, dass sein Inneres weiß ist und eher matschig.
Samen brauchen zum Keimen Wärme, Feuchtigkeit und ein Medium.
Die natürlichste Methode, um Cannabissamen keimen zu lassen, ist direkt in der Erde. Dabei macht man ein 0,5-1 cm tiefes Loch auf der Oberfläche, tut den Samen rein und deckt ihn wieder mit Erde zu, sowie besprüht es mit Wasser. Die Oberfläche soll feucht, aber nicht nass sein.
Jetzt stellen wir die Samen zum Keimen ab. Bei dem Outdooranbau stellen wir die Samen in die Sonne, beim Indooranbau unter eine Growlampe. In beiden Fällen, einmal am Tag, immer nach dem Sonnenuntergang, besprühen wir die Erde mit Wasser. Wichtig ist, dass die Erde nie austrocknet.
Die optimale Temperatur zum Keimen beträgt 24 bis 26°C.
Die zweite, und ebenso gute Methode, um Cannabissamen keimen zu lassen, sind Papiertücher. Wir legen zwei Papiertücher auf einen Teller, besprühen sie mit Wasser und legen darauf – in 2 cm Abständen – maximal 5 Samen. Wir decken die Samen ebenso mit 2 Papiertüchern ab und besprühen sie mit Wasser. Das ganze wird jetzt wieder mit einem zweiten Teller zugedeckt, aber in diesem Fall, stellen wir das Ganze in einen dunklen Ort ab, wo die Temperatur 24 bis 26°C beträgt. Die Papiertücher dürfen nie austrocken, deshalb soll man sie einmal am Tag besprühen. Dabei soll man die Samen nicht aufdecken, denn sie dürfen kein Licht abbekommen. Nach 2-3 Tagen sollten die Samen keimen.
3. HÄUFIGE FEHLER bei der KEIMUNG von CANNABISSAMEN
Es gibt einige Fehler bei der Keimung von Cannabissamen, die man auf jeden Fall vermeiden sollte.
– Zu hohe Temperaturschwankungen
Cannabissamen brauchen zum Keimen stabile Temperaturen zwischen 24 – 26°C.
– Zu viel/ zu wenig Wasser
Das Medium, indem die Samen keimen, muss fecht sein. Es darf weder komplett nass noch komplett trocken sein.
– Licht
Cannabissamen, wenn man sie in der Erde keimen lässt, brauchen Licht, damit sie rauskommen, sonst werden sie in der Erde vergammeln.
Wenn man sie wiederrum auf Papiertüchern keimen lässt, muss es in der Dunkelheit erfolgen und es soll vermieden werden, dass sie Lichtquellen ausgesetzt werden.
– Zu viele Samen nebeneinander
Wenn Cannabissamen in der Erde gekeimt werden, dann nur 1 Samen pro Topf.
Wenn Cannabissamen auf Papiertüchern gekeimt werden, sollte man maximal 5 Samen in einem Abstand von 2cm auf einem Papiertuch keimen lassen.
– Nährstoffe
Cannabissamen brauchen zum Keimen keine Nährstoffe.